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Zahlt die Krankenkasse einen Rollator?

Als ich nach meinem schlimmen Autounfall im letzten Jahr endlich wieder aus dem Krankenhaus kam, musste ich beginnen, mich wieder mobil zu machen. Im Krankenhaus gibt es ja alles, Rollstühle, Rollatoren, die ReHa-Abteilung und die Schwestern, die mir bei jedem Schritt und Tritt halfen. Irgendwie hatte ich, solange ich dort war, gar nicht daran gedacht, was passiert, wenn ich wieder nach Hause darf, oder muss. Der Arzt sagte mir noch, dass ich mich nicht auf einen Rollstuhl verlassen, sondern lieber einen Rollator ins Auge fassen soll.

Als ich dann im Internet nachsah, wie teuer die verschiedenen Modelle sind (ich wollte natürlich so einen guten haben, wie ich ihn im Krankenhaus benutzen durfte!), kam mir die Idee „Rollator Krankenkasse!“, und dass ja wohl die Krankenkasse was dazuzahlen müsste oder sollte. Also begann ich, mich darüber zu erkundigen. Die Kassen unterscheiden zwischen Zuzahlungs-Befreiung und einem Kombo aus Befreiung und Zuzahlung. Beide Möglichkeiten sind durchaus plausibel. Es gibt aber auch den Fall, wo sie einem nur ein Leihmodell, und oft sind die gebraucht, zur Verfügung stellen. Für mich kam das nicht8a74c8ad5ad5ad5b5a3c99b95f3e1609_270x270 in Frage, da das nicht nur gebrauchte Rollatoren waren, sondern auch welche mit recht alter Technik, die für meine vorübergehende Behinderung beim Gehen und Laufen, nicht passte und ehrlich gesagt nicht ausreichend war. Ich glaube, dass das Modell, was mir angeboten wurde, noch nicht mal dem heute herrschenden Sicherheits-Standard für diese Dinger entspricht. Es war ein sehr schweres Teil, unhandlich, und konnte fast nicht zusammengeklappt werden. Da ich aber auch mit dem Taxi fahren muss, oder später sicher wieder Bus fahren kann, funktionierte das nicht für mich.

Zur Zuzahlung der Versicherung braucht man auf jeden Fall als allererstes ein Rezept vom Hausarzt. Also geht man zum Arzt und der stellt einem diesen benötigten Schein eigentlich ja gern und auf unkomplizierte Weise aus. Dieser muss dann bei der Kasse eingereicht werden, um den Rollator überhaupt beantragen zu können. Ich habe das getan und habe dann von meiner Krankenkasse, der AOK, eine Liste bekommen und bin in das Sanitätshaus hier im Ort gegangen. Da hatten sie aber gerade auch absolut kein Modell für mich dabei. So habe ich im Internet online nach Rollatoren gesucht und dort waren sie nicht nur günstiger, sondern es gibt alles, was das Herz begehrt und ich habe meinen „Traum-Rollator“ (na ja, soweit man das hier so nennen kann!) gefunden und bestellt. Die Kasse hat dazugezahlt und ich konnte nach der Lieferung diese Gehhilfe sofort nutzen und bin sehr zufrieden mit der Qualität und auch der Hilfe der AOK und deren Rollator Krankenkasse Hilfe.

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